Isabella Webers „Antifaschistische Wirtschaftspolitik“ – Hayek und Polanyi im Widerstreit

Ein Kommentar von Andreas Novy

07.10.2026

Isabella Weber prägte den Begriff der „antifaschistischen Wirtschaftspolitik“, als sie 2024 auf X ihrer Frustration über den erneuten Wahlsieg Donald Trumps Ausdruck verlieh. Ihre These, dass die aktuelle neoliberale Wirtschaftspolitik reaktionären und faschistischen Bewegungen den Boden bereitet, hat seitdem für heftige Debatten gesorgt. In ihrem im Oktober 2026 erscheinenden Buch rahmt Weber nun ihr Argument als Kontroverse zwischen zwei großen Erzählungen, die von Friedrich Hayek und Karl Polanyi geprägt wurden. Im Buch wird Hayek ganze 92-mal und Polanyi ganze 126-mal erwähnt. Warum sind gerade diese beiden Ökonomen so bedeutsam für Webers Konzept der antifaschistischen Wirtschaftspolitik?

Hayeks und Polanyis Entwürfe einer anti-totalitären Wirtschaftspolitik

Um diese Frage zu beantworten und die großen Erzählungen der beiden Ökonomen verorten zu können, muss zunächst geklärt werden, was Karl Polanyi und Friedrich Hayek verbindet – und was sie unterscheidet. Beide wurden von ihrem Geburtsort Wien geprägt. Polanyi lebte im „Roten Wien“ der Zwischenkriegszeit, jenem beeindruckenden lokalen Reformprojekt, das erstmals für breite Bevölkerungsgruppen die Grundversorgung – in Isabella Webers Worten die „Essentials“ – sicherstellte, wesentlich gestützt durch ein ambitioniertes, öffentlich finanziertes Wohnbauprogramm. Das Rote Wien bot den Arbeitenden nicht nur soziale Sicherheit, sondern auch die Voraussetzungen für ein Leben in Würde. Für Hayek – geboren als Friedrich von Hayek – war der im Gefolge des Ersten Weltkriegs erfolgte Zusammenbruch des Habsburger Reichs hingegen eine Tragödie. Er und seine engsten Kollegen Fritz Machlup, Gottfried Haberler und Oskar Morgenstern sahen die neu gegründete liberale Demokratie mit ihrem rudimentären Sozialstaat als Ärgernis und blickten Zeit ihres Lebens nostalgisch auf das Empire zurück. Während Polanyis Vision einer egalitären und solidarischen Gesellschaft ihn zum Sympathisanten eines demokratischen und liberalen Sozialismus machte, wurde Hayek, mit seiner Nostalgie für das Empire und dessen große Freiheiten für die Besitzenden zum Gegner des Sozialismus – vor allem aber des demokratischen Wohlfahrtsstaats. 1944, gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, veröffentlichten beide ihre Vorschläge für eine Wirtschaftsordnung nach dem Krieg. „The Road to Serfdom“ (Hayek, 1944) und „The Great Transformation“ (Polanyi, [1944] 2001) entwerfen beide eine Alternative zur totalitären Herrschaft des Nationalsozialismus.

In der unmittelbaren Nachkriegszeit war Hayeks Wirtschaftsliberalismus noch höchst unpopulär, hatte dieser doch in den 1920ern zur Weltwirtschaftskrise geführt. Eine grundlegend andere Politik verfolgte Franklin D. Roosevelt, der, wie Weber in ihrem Buch detailliert zeigt, in den 1930er und 1940er Jahren zunächst innerhalb der Vereinigten Staaten und dann auch international eine explizit antifaschistische Wirtschaftspolitik umsetzte. Roosevelts Politik der Wirtschaftsplanung erwies sich als sehr erfolgreich: Die USA konnte während des Zweiten Weltkriegs sowohl Rüstungsproduktion als auch Massenkonsum steigern; eine machtvolle Demonstration der Leistungsfähigkeit einer geplanten Wirtschaft mit starkem öffentlichem Sektor und weiterhin eigenständigen Privatunternehmen. International ermöglichten die USA mit kreditfinanzierten Rüstungslieferungen den Sieg der Alliierten. Mit der Gründung der UNO und der Beschränkung globaler Finanzmärkte, sowie dem neuen Primat des Wohlfahrtskapitalismus inklusive Anti-Monopol Regelungen wurden auf internationaler und nationaler Ebene wichtige Lehren aus Wirtschaftskrise und Faschismus gezogen: „Nie wieder Faschismus“ hieß damals „Nie wieder Massenarbeitslosigkeit und soziale Verunsicherung“. Eine Wirtschaftspolitik der Vollbeschäftigung und der gesicherten Versorgung mit essenziellen Gütern und Dienstleistungen sollte garantieren, dass sich der faschistische Horror von Entmenschlichung und Gewalt niemals wiederholen würde.

Diese Prinzipien weisen Ähnlichkeiten zu Polanyis Erzählung von einer Gesellschaft auf, die allen Menschen die gleiche Freiheit ermöglicht. Doch nicht Karl Polanyi, sondern John Maynard Keynes wurde zur Leitfigur dieses nationalstaatlich regulierten Kapitalismus. Keynes, ein Pragmatiker, der wichtige Anleihen bei Abba Lerner und Michał Kalecki nahm, popularisierte, wie Weber anschaulich demonstriert, die Machbarkeit eines demokratischen »Mittelwegs« zwischen der Herrschaft der Märkte und zentraler Planung. In seinen verschiedenen Varianten prägte dieser Mittelweg nicht nur den Wohlfahrtskapitalismus des Globalen Nordens, sondern auch die Entwicklungsstrategien der entkolonisierten Staaten Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Politiker wie Willy Brandt (Deutschland), Bruno Kreisky (Österreich), Getúlio Vargas (Brasilien) und Jawaharlal Nehru (Indien), verfolgten eine Wirtschaftspolitik, die die Sicherung materieller Lebensgrundlagen sowie der Menschenwürde anstrebte. Bruno Kreiskys Spruch steht dafür beispielhaft: „Ein paar Milliarden mehr Schulden bereiten mir weniger schlaflose Nächte als hunderttausend Arbeitslose.”

Es dauerte bis in die 1970er Jahre, bis zum Ende streng regulierter Finanzmärkte und der damit verbundenen Krise keynesianischer Makroökonomie, dass Hayeks wirtschaftspolitische Vorstellungen Gehör fanden. Seine große Erzählung träumt von einer Gesellschaft, in der sich die Freiheit der Besitzenden bestmöglich entfaltet. Seine These lautete 1944, dass nur eine freie Marktwirtschaft vor den Gefahren des Faschismus schützt. Seiner Analyse zufolge gibt es zwei Formen der Wirtschaftspolitik, die beide im Totalitarismus enden: den Faschismus, den Hayek mit Nationalsozialismus gleichsetzt, und den Sozialismus. Hayek lehnte die zentrale Planwirtschaft und den Kommunismus ab, doch seine eigentlichen politischen Gegner waren all jene Demokrat:innen, die meinten, ein „Mittelweg“ sei möglich – allen voran Keynes. Hayek vertrat die These, dass schon der kleinste Eingriff in Märkte ein Wirtschaftssystem auf die Bahn des Totalitarismus lenke. Gerade wohlmeinende Demokrat:innen, die Totalitarismus eigentlich ablehnten, würden durch ihre Befürwortung staatlicher Eingriffe unbewusst zu Wegbereiter:innen des Totalitarismus. Hayek leugnet damit die Möglichkeit demokratischer Wirtschaftspolitik; Demokratie ist für ihn nur dort legitim, wo sie Märkte schützt – als „marktgerechte Demokratie“.

Niederlage des „sanften“ Hayek – Siegeszug des „harten“ Hayek?

In den 1980ern wurde Hayek zum Idol neoliberaler Politik, verehrt von Margaret Thatcher und Ronald Reagan. Im Gefolge der Demontage keynesianischer Politik verbreitete sich eine rechtsliberale Vision, die den Sozialstaat abbaute und wirtschaftliche Freiheiten erweiterte. In Erweiterung von Webers Argument, nenne ich diese sich in den folgenden Jahren breit machende Version des Neoliberalismus die Vision des “sanften” Hayek. Sie basiert auf der Idee einer “marktgerechten Demokratie”, das heißt einer neoliberalen Wirtschaftspolitik, die die Institutionen der liberalen Demokratie nicht offen attackiert, sondern bloß ihren Wirkungsbereich einschränkt. Diese Vision fand in den folgenden Jahrzehnten breite Unterstützung: Christdemokrat:innen und Sozialdemokrat:innen, unterstützt von Liberalen und Grünen, gingen gleichermaßen davon aus, dass Markt und Menschenrechte, Kapitalismus und Demokratie einander benötigen und gemeinsam zu einer harmonischen, liberalen Gesellschaftsordnung führen würden. Eine wirtschaftsliberale Politik der Privatisierung und Austerität – also eine Politik sozialstaatlicher Opfer – sei daher nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern auch in liberalen Demokratien alternativlos, um Freiheitsrechte und langfristige Prosperität zu sichern.

Kritiker:innen dieser Wirtschaftspolitik galten als Populist:innen. Demnach sei die demokratische Mitte sowohl von rechts als auch von links bedroht: Marine Le Pen, Jörg Haider und heute die AfD auf der einen Seite – Salvador Allende in Chile, Syriza in Griechenland und Bernie Sanders in den USA auf der anderen. Beide gefährden, dieser Sichtweise folgend, die Marktwirtschaft und damit die Freiheit – auch wenn sie demokratische Unterstützung finden. Die Vertreter:innen einer „marktgerechten Demokratie“ meinten, ihre Wirtschaftspolitik schütze vor den totalitären Extremen des Staatsinterventionismus. Dabei ignorierten sie die Einsicht, dass der Antifaschismus seine Legitimation nur aus einer Wirtschaftspolitik der Grundsicherung und Vollbeschäftigung beziehen kann.

Aus diesem Grund befinden sich Politiker:innen der Mitte, die sich auf diese gemäßigte Version der Hayek’schen Erzählung stützen, heute allerorten in der Defensive. In den vergangenen Krisen – von der Finanzkrise 2008 über die Covid-19-Pandemie bis zur Leistbarkeitskrise der letzten Jahre – haben sie ihr moralisches Kapital zusehends aufgezehrt. Immer mehr Menschen fragen sich: Welchen Zweck hat die Verteidigung einer „marktgerechten Demokratie“, wenn diese einzig zu einer Politik des Sozialabbaus führt? Wozu braucht es die Demokrat:innen der Mitte, wenn sie die steigenden Lebenshaltungskosten und die Zuspitzung der Klimakrise als alternativlos darstellen? Warum sollte man sich politisch engagieren, wenn sich Regierungen aller Couleurs weigern, in entfesselte Märkte und konzentriertes Konzerneigentum einzugreifen? Wenn also eine Wirtschaftspolitik der Mitte die Existenzgrundlage der Menschen zerstört und dies als Kollateralschaden einer freien Gesellschaft verharmlost, sind Aufstand und Protest unvermeidbar. Fehlt in so einer Demokratie die sozialstaatliche Alternative, gewinnt die reaktionäre Rechte an Boden.

Die Vision des “sanften” Hayek ist heute stark diskreditiert, wie sich am fehlenden Zuspruch für gemäßigte Neoliberale wie Merz und Macron zeigt. Gleichzeitig entlarvt sich der vorgebliche Antifaschismus vieler Neoliberaler als das, was er immer war: Eine Illusion, manchmal sogar eine bewusste Lüge. Nicht nur ist es illusorisch anzunehmen, dass eine “marktgerechte Demokratie” antidemokratischen Tendenzen effektiv entgegenwirken könne; vielmehr gab es stets auch die Vision des “harten” Hayek, der Bündnisse mit Faschist:innen im Notfall akzeptierte, um Kapitalinteressen zu sichern. Dieser „harte“ Hayek verfolgt die sozialdarwinistische Vision einer Gesellschaftsordnung, in der das Recht des Stärkeren und Erfolgreichen herrscht und Empathie als Schwäche gilt.

Ein genauer Blick auf Hayeks Schaffen begründet die Zweifel an dessen antifaschistischer Gesinnung: Nicht nur verteidigte er den chilenischen Diktator Augusto Pinochet sowie die Eigentumsordnung des südafrikanischen Apartheid-Regimes (von der Elon Musk, ein Anhänger Hayeks, heute profitiert). Mit zunehmendem Alter zeigte sich hinter seiner Ablehnung des Sozialismus auch immer deutlicher seine Abneigung gegenüber der Demokratie: Demokratische Herrschaft, die wirtschaftliche Freiheiten einschränkt, sei nichts mehr als Mehrheitsdiktatur (Hayek, 1978). Heute wird Hayek daher nicht nur in der politischen Mitte von Parteien wie FDP und NEOS hochgehalten, sondern vor allem auch von AfD und FPÖ, Musk und Milei. Hayek Institute propagieren weltweit einen sozialdarwinistischen Neoliberalismus: Rechtsliberale verbünden sich mit der reaktionären Rechten. Damals wie heute denunzieren Neoliberale, die die Vision des “harten” Hayek teilen, jede Politik des Mittelwegs als extremistisch und vertuschen die eigene anti-egalitäre Ideologie.

Angesichts des Scheiterns der Mitte stehen wir heute vor Herausforderungen, die in vielerlei Hinsicht den Herausforderungen der 1930er Jahre gleichen. Ich stimme daher Isabella Weber zu, wenn sie eine mutige Politik für Leistbarkeit, Würde und Demokratie fordert – gegen die Vertiefung sozialer Hierarchien entlang der Linien von Klasse, Geschlecht und Herkunft.

Antifaschistische Wirtschaftspolitik und die Wiederentdeckung Polanyis

Im 20. Jahrhundert galt John Maynard Keynes als der Gegenspieler des “sanften” Hayek, während Karl Polanyi in wirtschaftspolitischen Debatten marginalisiert blieb. Dies liegt nicht nur daran, dass Polanyi keine ausgefeilten wirtschaftspolitischen Empfehlungen lieferte, sondern auch an seinem Fokus auf die politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Implikationen von Wirtschaftspolitik. Wie Isabella Weber in ihrem aktuellen Buch hervorhebt, beschäftigte Polanyi in den 1940er Jahren vor allem die Suche nach einer antifaschistischen Politik, in der die “gewöhnlichen Leute” im Zentrum stehen (Polanyi, [n.d.] 2017). Er verband damit die Vision eines guten Lebens für alle innerhalb planetarer Grenzen – einer Gesellschaft, in der die Grundversorgung und Menschenwürde gesichert und der Alltag lebenswert ist. Dieser Vision haben sich auch die Vertreter:innen der Alltagsökonomie (Foundational Economy) verschrieben, die seit rund einem Jahrzehnt dafür eintreten, die Bedeutung materieller und sozialer Infrastrukturen stärker ins Zentrum wirtschaftspolitischer Debatten zu rücken (Foundational Economy Collective, 2019).

Isabella Weber gelingt es mit ihrer packenden Analyse, den Beitrag Polanyis zu einer „Vision der demokratischen Organisation der essenziellen Güter … [und] eines durch öffentliche Investitionen ermöglichten guten Lebens“ (2026, S. 75) erneut einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Sie erinnert an Polanyis brillante moralische Kritik an einem wirtschaftsliberalen Status Quo, der Ungleichheit verschärft und die Würde vieler Menschen mit Füßen tritt. Damit findet sich Isabella Weber im Wiener Diskurs in bester Gesellschaft: Die International Karl Polanyi Society (IKPS) sieht seit ihrer Gründung 2018 ihre Aufgabe darin, eine Alternative zu „den Austrians“, der Österreichischen Schule der Nationalökonomie, zu entwickeln – eine „neue Wiener Schule der Wirtschaftswissenschaften“ (Novy, 2019). Zudem entstand 2023 das „Kompetenzzentrum Alltagsökonomie“, inspiriert von einem Verständnis von Wirtschaften als die Bereitstellung von Lebensgrundlagen (Getzner et al., 2024). Diese Bemühungen um eine Neudefinition der Wirtschaftswissenschaften decken sich mit Isabella Webers Verständnis von antifaschistischer Wirtschaftspolitik als Essential Economics, einer Ökonomik essenzieller Güter – von Gesundheit und Bildung bis Wohnen und Energie.

Eine Wirtschaftspolitik, die die Essentials sichert und die gleiche Freiheit aller anstrebt, ist antifaschistisch, ohne ein Allheilmittel versprechen zu können. Webers Vision ist zutiefst antidogmatisch: Weder „glaubt“ sie an Märkte noch an das Versprechen einer umfassenden zentralen Planung. In pluralistischen Gesellschaften mit widerstreitenden Interessen ist ein Mittelweg aus Marktwirtschaft und Planung die vielversprechendste Chance auf eine demokratische Wirtschaftspolitik. Weber hält außerdem daran fest, dass eine Wirtschaft für „gewöhnliche Leute“ nicht nur möglich, sondern auch notwendig ist. Denn die Verteidigung der liberalen Demokratie wird angesichts der aktuellen Konzentration von Vermögen und Macht nur mit einer umfassenden sozioökonomischen Demokratisierung gelingen, das heißt mit der Gewährleistung guter Lebensbedingungen durch öffentlich bereitgestellte Infrastrukturen.

Bei der Umsetzung dieser großen Erzählung von einer Gesellschaft der Freien und Gleichen bedarf eine antifaschistische Wirtschaftspolitik vieler Perspektiven, allen voran des Wissens einer interdisziplinär arbeitenden Wirtschaftswissenschaft, von John Maynard Keynes, Karl Polanyi, Joan Robinson, Michal Kalecki bis zu Tom Krebs und Clara Mattei. Und sie vertraut auf die Fähigkeit der Menschen, demokratisch die Weichen für ein gutes Leben festlegen zu können. Das ist antifaschistische Wirtschaftspolitik: Wirtschaften im Dienste aller Menschen.

Literatur

  • Foundational Economy Collective. (2019). Die Ökonomie des Alltagslebens—Für eine neue Infrastrukturpolitik. Suhrcamp.
  • Getzner, M., Damjanovic, D., Dowling, E., Müller, H. L., Plank, L., Strickner, A., Damböck, C., Evers, P., Kalhorn, A. F., & Pöchhacker, T. (2024). Daseinsvorsorge 2023. Gute Grundversorgung für alle innerhalb planetarer Grenzen (Nr. 209; Informationen zur Umweltpolitik).
  • Hayek, F. A. (1944). The Road to Serfdom. Routledge.
  • Hayek, F. A. (1978). The Constitution of Liberty. University of Chicago Press.
  • Novy, A. (2019). Welche Freiheit für wen? Friedrich Hayek und Karl Polanyi. In B. Aulenbacher, M. Marterbauer, A. Novy, & A. Thurnher (Hrsg.), Karl Polanyi—Wiederentdeckung eines Jahrhundertdenkers (S. 122–128). Falter Verlagsgesellschaft.
  • Polanyi, K. (2001). The Great Transformation. The Political and Economic Origins of Our Times. Beacon Press. (Original erschienen 1944).
  • Polanyi, K. (2017). The Common Man´s Masterplan. In M. Brie (Hrsg.), Karl Polanyi in Dialogue. A Socialist Thinker of Our Times (S. 79–94). Black Rose Books. (Original undatiert als Manuskript im Polanyi Archiv).
  • Weber, I. (2026). Antifaschistische Wirtschaftspolitik. Suhrkamp.

Andreas Novy ist Professor an der Wirtschaftsuniversität Wien und Präsident der International Karl Polanyi Society

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